09 Apr
09Apr

Mit modernen Medien und intelligenten Lernräumen überwinden Menschen immer größere Distanzen. „Virtual Learning“ bietet ganz neue Möglichkeiten für die berufliche Bildung. „Von Angesicht zu Angesicht wissen wir, wie wir kommunizieren. Deshalb klappt das auch in der 3D-Welt.“ Henning Behrens, Spezialist für Virtual Learning


Im Rahmen einer betrieblichen Partnerschaft arbeitete der Digitalexperte Henning Behrens an der Entwicklung einer dreidimensionalen Lern- und Arbeitswelt mit. „Nutzer suchen sich einen passenden Avatar aus, wie bei den Computerspielen ,FIFA‘ oder ,Die Sims‘. Dann ziehen sie sich als Avatar Kleidung und Schuhe an und betreten ihre virtuelle Welt.“ Etwa eine Firma: Der Avatar passiere den Eingang, nehme den Weg zu seinem Büro, das zum Beispiel ein Türschild mit seinem Namen trägt, abschließbar ist, Fenster hat und so weiter. „Der Avatar kann aufstehen, Treppen steigen, Fahrstuhl fahren, telefonieren, zum Meeting gehen – alles, was wir auch tun würden.“

Studien zufolge, bringt diese Art von Arbeits- und Lernwelten, also virtuelle Kollaboration unter Avataren, Menschen einander näher und macht sie produktiver. In einer sehr gut konstruierten 3D-Welt stelle sich beim Nutzer binnen Kurzem ein Realitätsgefühl ein, verorteter Echtzeit-Stereo-Ton verstärkt diesen Effekt. „Sitzt mein Avatar am Tisch und links spricht ein Kollege, höre ich ihn auch aus dieser Richtung, drehe mich in der Regel sogar zu ihm hin. Distanzen simuliert die Technik über Lautstärke. Der Mehrwert ist spürbar.“ Übrigens auch mit Blick auf den ökologischen Fußabdruck: Indem die virtuellen Welten Dienstreisen jeglicher Art überflüssig machen, zahlen sie auch auf das betriebliche Umweltkonto ein.

Den ganzen Beitrag bekommt Ihr hier: IHK Position April 2020.pdf

Zur Seite der IHK bitte hier lang: IHK Position



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